| 360° auf Schalke |
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| Geschrieben von: Alfi | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dienstag, 04. August 2009 um 19:46 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am 3. August war es dann soweit... Nach der Arbeit kurz frisch machen, ab in die Karre und los!
(UPDATE: In der Setlist am Ende des Berichts kann das gesamte Konzert titelweise betrachtet werden. Für alle, die gerne in Erinnerungen schwelgen oder nicht dabei sein konnten... :-D )
Dafür, dass an diesem Abend rund 75000 Besucher erscheinen sollten, kamen wir erstaunlich gut durch und waren pünktlichst am Ort des Geschehens.
In der Halle wird man dann erst einmal von der gigantischen Bühne erschlagen, die bereits jetzt wirklich imposant wirkt, ohne zuviel von ihrem Potential zu verraten.
Wie sich das Konzert von der anderen Seite dargestellt hat, kann der geneigte Leser hier nachlesen...
Eröffnet wurde das ganze von Snow Patrol - auch nicht gerade unbekannt - mit einer recht ordentlichen Setlist:
Hier ein (kurzer) Appetithappen. Leider nicht komplett, dafür in toller HD-Qualität.
Dermaßen eingestimmt wurde dann recht ungeduldig der Auftritt von U2 erwartet.
Mit knapper Verspätung ging es dann kurz nach 21 Uhr los. Hurra! Das Warten hat ein Ende!
Mit Breathe beginnt eine Show, die visuell Ihresgleichen sucht. Der erste Abschnitt umfasst Songs aus dem aktuellen Album No Line On The Horizon, um dann nach einem Coversnippet von Grönemeyers Mensch mit Beautiful Day das Publikum endgültig und vollkommen zu entfesseln. Auf den Rängen und Sitzplätzen sitzt mittlerweile sowieso niemand mehr. Auch die Möglichkeiten der Bühne offenbaren sich erst nach und nach...
Die Stimmung tobt bei Elevation erwartungsgemäß genauso weiter und ebbt auch beim Klassiker I Still Haven't Found What I'm Looking For nicht einmal ansatzweise ab. Ein wenig ruhiger geht es dann schließlich bei Stuck In A Moment zu. Nach Unknown Caller schließlich folgen mit Unforgettable Fire und City Of Blinding Lights wieder flottere Töne, unterstützt von einem Effektgewitters des Bühnenmonsters, dass zeitweilig wirkt wie Tarantula in ihren besten Zeiten.
Das auch alte Hasen wie U2 nicht vor technischem Versagen gefeit ist, sieht man beim Kracher Vertigo. Edge himmelt seinen Verstärker, dumme Sprüche von Bono, neuer Plug, und das ganze noch mal von vorn. Der Stimmung tuts keinen Abbruch.
Es folgen I'll Go Crazy If I Don't Go Crazy Tonight und schließlich Sunday Bloody Sunday. In der Halle findet sich wohl niemand, der diesen Text nicht mitgröhlen kann, und für nicht wenige war dies wohl der Einstieg in die U2-Mania.
(Aus Qualitätsgründen der Auftritt in Dublin)
Weiter gehts nicht minder mitreissend mit Pride, einem weiteren Klassiker. Danach folgt das bereits recht alte MLK von der LP Unforgettable Fire und leitet den politischen Teil des Konzerts ein. Als Zeichen des stummen Protests kommen etwa 100 Menschen auf den Catwalk um die Bühne, die ihr Gesicht mit einem Bild der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi verdecken. Walk On schließlich beendet diesen Teil des Konzerts.
Nach Walk On folgt eine Rede des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu, mit der er die beiden nächsten Lieder Where The Streets Have No Name und One ankündigt. Bei letzterem kreieren Tausende von Handy-Display einen Sternenhimmel inmitten der Veltins Arena. Willkommen in der Gegenwart, Feuerzeuge und Wunderkerzen waren gestern.
(One im Handy-Himmel)
Nach One täuschen die Iren das Ende der Show vor. Aber das Publikum fällt natürlich nicht darauf herein, und wird mit der obligatorischen Zugabe belohnt.
Nach Ultra Violet folgt das einmalige With Or Without You und zum Ausklang Moments Of Surrender.
Leider ist jedes Konzert irgendwann einmal zu Ende. So auch dieses. Nach immerhin mehr als zwei Stunden verabschieden sich auch die Jungs von U2 vom Publikum. Leider.
Viele weitere Bilder gibts hier in der Galerie... Zu Schluss gibt es noch einen Video Leckerbissen. ;-) Zu sehen sind Aufbau und Abbau der Bühne im Zeitraffer. 6 Tage dauert es, dieses Monster auf die Beine zu stellen. Angesichts der Videos und Bilder lässt sich erahnen, wie eine Show auf dieser Bühne wirkt. Imposant trifft es nicht wirklich...
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Waahnsinn, was so geht. Man muss heut...